Hofburg Brixen (Vollversion)

Der Domschatz

Der Brixner Domschatz ist ein über die Jahrhunderte überlieferter Sakristeibestand. Überregional bedeutsame mittelalterliche Textilien wie die tausendjährige Albuin-Kasel (byzantinische Purpurseide mit Adlermuster) oder die Hartmannsgewänder wurden wie Reliquien verehrt und sind als solche erhalten geblieben. Die Mehrzahl der gotischen und frühbarocken Goldschmiedearbeiten wurde nicht in Brixen gefertigt, sondern aus europäischen Kunstzentren wie Limoges, Venedig, Konstanz und Augsburg importiert. Das älteste Stück ist ein kleiner Grabkelch von Bischof Altwin aus dem späten 11. Jh. Heute ist der Domschatz der ästhetische Erinnerungsort an eine mitunter glanzvolle Vergangenheit der Bischofsstadt am Eisack.
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Kunst der Renaissance

Die Renaissance setzt im Bereich der lokalen Kunst am Beginn des 16. Jahrhunderts noch recht zögernd ein. Beispiele dafür sind in der Sammlung des Diözesanmuseums eine Anbetung der Könige des aus Bayern stammenden Michael Parth, die Sebastian Scheel zugeschriebenen Tafelbilder mit dem Wunder am Grab des hl. Antonius und die Geburt Mariens sowie die von Vigil Raber aus Sterzing gemalten Altarflügel aus dem Brunecker Ursulinenkloster.
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Kunst des Barocks

Im Barock treten Altarstatuen von Adam Baldauf und Ölbilder von Stefan Kessler, Ulrich Glantschnigg, Franz Sebald Unterberger und Paul Troger in den Vordergrund.
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Kunst des Mittelalters

Die Kunstsammlung der Hofburg beherbergt wertvolle mittelalterliche Skulpturen und Tafelbilder bis hin zur neuzeitlichen Kunst aus Barock, Klassizismus und Romantik. Kernstücke der Sammlung sind die spätromanischen Madonnen und Kruzifixe sowie die Werke Tiroler Künstler des Mittelalters.
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Peter Fellin - Meditationen

Die Ausstellung in der Hofburg stellt Arbeiten von Peter Fellin ausgewählte Werke aus der Sammlung des Diözesanmuseums gegenüber.
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Kunst des 19. und 20. Jhs.

Die umfangreiche Sammlung Siegfried Unterberger zeigt Gemälde Tiroler Künstler des 19. Jhs., darunter Werke von Franz von Defregger, Albin Egger-Lienz und Alexander Koester.
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Die Krippensammlung

Fürstbischof Karl Franz von Lodron ließ um 1800 für die Hofkirche und für seine Wohnräume je eine Jahreskrippe anfertigen. Als Schnitzer wurden Franz Xaver Nissl sowie Augustin Alois und Josef Benedikt Probst beschäftigt. Beide Krippen schildern viele Szenen aus der Heilsgeschichte. Die kleinteilige Probst-Krippe, die insgesamt aus mehr als 5.000 Figuren besteht, erzählt über den Weihnachts- und Passionszyklus hinaus das gesamte Leben Jesu. Die Nissl-Krippe behandelt den Weihnachtskreis und die Leidensgeschichte, bestimmt für die Sonntage der Fastenzeit. Weihnachtskrippen aus Brixen, Tirol, Neapel und Sizilien ergänzen die Sammlung.
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Bischofstrakt