Rohrerhaus

Treppe zum Obergeschoss

Der Rohrer

„Rohrer“ so wurden die Radmacher genannt.

Rauchküche

Die uralte, rußgeschwärzte Küche mit ihrem Tonnengewölbe hat ein Alter von etwa 600 Jahren. Über dem Herd wurden Speck, Fleisch und Würste geräuchert. Der große, offene Kamin sorgte für den Abzug des Rauches. Am großen Waschtrog war die einzige Wasserstelle des ganzen Hauses.

Ausgang

[> in den Keller](https://my.visim.eu/tour/dbgxdcqy72/?m=mPFVHfXgVR2&play=1&qs=1&title=0&sr=-.46,-1.41&ss=1)
[> zur Mühle (Stadel)](https://my.visim.eu/tour/a2n4z9d4p1/?m=cj1R96ezsqQ&play=1&qs=1&title=0&sr=-2.62,-1.56&ss=1)

Zweite Buebmkammer

Diese Knechtekammer liegt an der Nordostseite des Hauses, denn den Männern wurde meist eine kühlere Kammer zugemutet.
Heute ist hier eine Ausstellung alter Handwerksberufe untergebracht: Schuster, Kospenmacher, Topparmacherin, Strickenmacher, Sattler und Roderer.

Erste Gitschnkammer

Zwei Gitschnkammern gab es ursprünglich im Rohrerhaus. Sie waren den Mägden und den Töchtern des Hauses vorbehalten. Gegen Süden ausgerichtet und oberhalb der Stube gelegen, waren sie etwas wärmer als die Kammern der Männer. Sie teilten zusammen ein Plumpsklo.

Sarner TopparmocherProduttore di pantofole in feltro

Nachhaltigkeit damals und heute: die bekannten Sarner Filzpantoffeln aus Schafwolle.

Stubenkammer

Es ist die Kammer der Bauersleute. Hier wurden das Geld und die Wertsachen aufbewahrt. Nur am Zahltag, dem Vorabend von Maria Lichtmess durfte das Gesinde diese Kammer betreten und den Lohn abholen. Die Stubenkammer des Rohrerhauses hat sogar ein eigenes Plumpsklo.

Kleine Stube – Muetrstübele

Das war der Wohnbereich der alten Bauersleute, der Austrag. Den größten Teil des Tages verbrachte die „Muetr“ (Großmutter) mit Handarbeit, während der „Voutr“ (Großvater) am Hof kleinere Arbeiten erledigte. Nach dem Tode des Partners diente das Stiebele auch als Schlafzimmer.

Labmkammer (Speiss)

Direkt neben der Küche befand sich die Labmkammer. Vorräte, die man ständig benötigte, so wie Essensreste wurden hier aufbewahrt. Nur die Milchprodukte kamen in das Milchkammerle vor der Haustür.

Bauernstube

Die gotische Stubentäfelung stammt aus dem 16. Jahrhundert und zeigt sich als typische Sarner Stabbaustube. Der kunstvoll geschnitzte Unterzugsbalken, die verzierte Bohlenbalkendecke, die schweren Eselsrückentüren und der riesige Esstisch zeugen von einem wohlhabenden Bauern.

Zweite Gitschnkammer

Die Betten wurden häufig von mehreren Mägden geteilt. Bei den kleinen Mädchen der Bauersleute war das die Regel.
In den Kammern standen neben Truhen auch „Kommodkästen“. Diese dienten zur Aufbewahrung der Trachtentücher, religiöser Gegenstände und kleiner Geschenke.

Schuster Calzolaio

Kleines SchlafzimmerPiccola camera da letto

Diese Kammer gehörte zum Bereich der alten Bauersleute. Über eine Durchreiche zum „Muetrstübele“ konnte das Zimmer gewärmt werden. Nach dem Ableben der Großeltern wurde es oft als Kinderzimmer benützt. Heute befindet sich hier eine Trachtensammlung.

Nachttopf

Öffnungszeiten 2020

Das Rohrerhaus öffnet am 16. Juni 2020

Öffnungszeiten im Juni:
Dienstag, Donnerstag, Samstag:
von 15 bis 18 Uhr, Donnerstag auch von 20 bis 22 Uhr.

Öffnungszeiten vom 1. Juli bis 31. Oktober:
Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag:
von 15 bis 18 Uhr, Donnerstag auch von 20 bis 22 Uhr.

Öffnungszeiten an den 4 Adventwochenenden:
Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Führungen für größere Gruppen (ab 10 Personen) werden auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten (außer Sonntag) durchgeführt. (Tel. 347 3048280)

Zuigkammer oder Weitlab

Le possenti pareti di questa stanza risalgono a circa 700 anni fa. Il nome tradizionale a noi tramandato “Weitlab” attesta che in origine questo era l’ingresso del maso. In questa camera venivano conservate le attrezzature (Zuig), come funi e finimenti per cavalli, ma anche il grano e gli utensili da cucina.

Erste Buebmkammer

Die geräumige Kammer an der Westseite war eine Männerkammer. Hier übernachteten neben den Knechten manchmal auch Tagelöhner. Handwerker auf der Stör und Krämer fanden hier ebenso einen Schlafplatz. Dem Museum dient die Kammer jetzt als Seminarraum und Ausstellungsraum.