MuseumHinterPasseier - Bunker Mooseum

Jungsteinzeit

[>> Zur Gefechtsstellung](https://my.matterport.com/show/?play=1&sr=-1.76,1.38&ss=171&m=CCg6rZ51AMK)

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[>> zur Ausstellung](https://my.matterport.com/show/?play=1&sr=-.07,.73&ss=57&m=CCg6rZ51AMK)

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Land unter

Nacheiszeit

Eisenzeit

Die Römerzeit

Mittelalter und Neuzeit

Der Kummersee 1401–1774

Bronzezeit

Moore - Archive der Pflanzengeschichte

Moore und Tümpel

Schwankungen

Der 2. Weltkrieg

Der Flugzeugabsturz

Partisanen

Schmähgedichte aus der Optionszeit

Schmuggeln

Der 1. Weltkrieg

Schutzhütten im Hinterpasseier

Mittelsteinzeit

Bartgeier

Luchs

Steinbock

Braunbär

Wolf

Zuwanderer aus der Arktis

Der „Kummersee“ (zu Rabenstein in Passeyer)

Zeittafel

Alpenwall

Die Beilklingen aus Ulfas

Das historische Bergwerk

Abbaumethoden

Silber, Blei und Zink

Bergbau am Schneeberg

Geologie Mineralien - Erz

Funde und Datierung

Flüchtlinge und Heimkehrer

Mythos Gletscher

Der „Seelenstein“

Eiszeiten- Warmzeiten

Klimawandel

Naturpark Texelgruppe

Naturparke in Südtirol

Bunker

Wiederansiedelungsprojekt Steinhuhn (Alectoris Graeca)

Lebensraum und Lebensweise: Lebensräume des Steinhuhns sind steinige, mehr oder weniger steile Hänge, in den Alpen. Vorwiegend mit Südexposition, mit trockenem Boden, Rasen, Zwergsträuchern, Sträuchern, auch lichtem Wald. Im Winter mitunter in tieferen Lagen, auch im Schutz von Siedlungen und auf extensiv genutzten Landwirtschaftsflächen.Wanderungen: Standvogel, saisonale Vertikalwanderungen; Streifgebiete der Männchen können sich über mehrere Kilometer erstrecken.Brut: Bodenbrüter, meist am Fuß eines Baumes oder FelsstückesBrutzeit: Mitte Mai bis Anfang August; Eiablage ab Mitte AprilTagesperiodik: dämmerungs- und tagaktiv

Gletschermühle

Im Außenbereich des Bunkers wurde bei Bauarbeiten eine kleine Gletschermühle entdeckt. Gletschermühlen entstehen, wenn das Schmelzwasser der Gletscher durch Spalten und Gänge in der Eisoberfläche abfließt. Durch den hohen Wasserdruck, dem Geröll und dem Sand welches das Wasser mit sich führt, wird der Fels ausgescheuert. Größere mitgeführte Felsblöcke bildeten Schlag- und Schleifsteine, diese schlugen gegen die Felswände des Topfes und formten so tiefe zylindrische Löcher, während sie selbst auch eine immer kugeligere Form annahmen. Zwei besonders schöne Exemplare dieser Naturerscheinung findet man im Nachbardorf Platt.

Wermut

Lat.: Artemisia absinthium Familie: Korbblütler  Asteraceae Aussehen: 40- 100cm hohe krautige Pflanze, duftet stark aromatisch; waagerecht wachsender Stängel mit dicht beblätterten Sprossen, am Grund manchmal verholzt, im oberen Bereich mehrfach verzweigt; Blätter gräulich- grün, unten bestielt oben sitzend,8 bis 15 Zentimeter lange und 4 bis 8 cm breite, gefiederte Lappen, Oberseite dicht behaart; Blüten in kurz gestielten, hängenden Köpfchen in bis zu 30cm langen Rispen. Standort: trockene, sandige Böden Wermut wird seit der Antike als Heilpflanze eingesetzt. Das Kraut wirkt appetitanregend, hilft bei Beschwerden des Verdauungstraktes, wie Gastritis oder Blähungen, zur Anregung der Leberfunktion sowie bei krampfartigen Störungen des Darm- und Gallenwegbereiches.

Giersch

Lat. Aegopodium podagraria Familie: Doldengewächse Aussehen: 50-90com hoch, Teilblätter groß, eiförmig, fiederspaltig, etwa 3mm große Blüten in Dolden mit 15-25 Döldchen, Spaltfrucht 3-4mm lang und oval abgeflacht. Standort: feuchte Wälder, Waldränder, Ufer, Gärten, auf frischen, nährstoffreichen Böden, halbschatten, wächst meist in ausgedehnten Gruppen. Die Pflanze enthält viel Kalium. Junge Blätter und Stängel eignen sich für Suppen, Säfte oder als Gemüse.

Große Brennnessel

Lat. Urtica diodica Familie: Brennnesselgewächse Urticaceae Aussehen: 30-150cm hoch, Blätter über 5cm lang, gegenständig, herzförmig, männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen, männlicher Blütenstand abstehend, weiblicher Blütenstand hängend, Berührung der Pflanze führt zu brennendem Schmerz. Standort: Wege, Wädränder, überdüngte Wiesen- Stickstoffzeiger. Junge Pflanzen eignen sich als spinatartiges Gemüse, der ausgepresste Saft der Brennnessel hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Brennnesseljauche ist ein hervorragender Gartendünger. Bis ins 18.Jh. waren die Fasern wichtig für Stoffe, Schnüre oder Fischernetze.

Wald-Sauerklee

Lat. Oxalis acetosella Familie:Sauerkleegewächse Oxalidaceae Aussehen: 5- 12cm hoch, grundständige, 3-zählige "Kleeblätter", Blüten lang gestielt, Kronblätter weiß meist violett geadert. Standort: Wälder, auf frischen feuchten Böden, sehr schattenverträglich, kommt mit nur 1% Tageslicht aus. Die Blättchen neigen sich nachts und in der Sonne nach unten in eine "Schlafstellung", in diffusem Licht stehen sie waagrecht. Enthält Oxalsäure und schmeckt dadurch sauer, Kleesalz diente früher als Bleichmitter und Fleckensalz gegen Blut- und Rostflecken.

Wald-Erdbeere

Lat.: Fragaria vesca Familie: Rosengewächse Rosaceae, Aussehen: 5-20cm hoch, Blatt 3-zählig, grob gezähnt, Endzahn länger, Blüten 1-1,5cm große, weiße Blüten, 5 rundliche oder eiförmige Blütenblätter, wohlschmeckende rote Scheinbeeren, Jungpflanzen an langen Ausläufern. Standort: Waldränder, Böschungen, eher nährstoffreiche Böden. Botanisch gesehen sind Erdbeeren keine Beeren, sondern Sammel-Nussfrüchte, Die Früchte enthalten bis zu 10% Zucker und viele Mineralstoffe.

Wiesen-Labkraut

Lat.: Galium mollugo Familie: Rötegewächse Rubiaceae Aussehen: 25-100cm hoch, Pflanze meist kahl, Stängel 4-kantig ,liegend bis aufrecht, verzweigt, Blätter länglich-lanzettlich, üppiger, schmal pyramidenförmiger Blütenstand, weiße 3-5mm große Blüten, 4 Blütenblätter. Standort: Wiesen, Waldränder, meist auf nährstoffreichen Böden. Früher nutzte man die Pflanze wie das echte Labkraut zur Käseherstellung, ähnlich wie das heute verwendete Kälber-Lab, bringt es Milch zum Gerinnen.

Zypressen-Wolfsmilch

Lat.: Euphorbia cyparissias Familie: Wolfsmilchgewächse Euphorbiaceae Aussehen: 15-30cm hoch, Stängel mit linealischen, 1,5-3cm langen Blättern, Scheindolde mit 10-20 Strahlen, Hochblätter rautenförmig bis 3-eckig, zur Blütezeit grünlich gelb, zur Fruchtreife rot überlaufen, Kapselfrucht mit halbkugeligen Warzen, Stängel unten verholzt. Pflanze mit weißem Milchsaft. Standort: Magerweiden, Magerrasen, Wege, Böschungen, Ödflächen, auf eher trockenen, basenreichen Böden. Hauptfutterpflanze der Raupen des Wolfsmilch-Schwärmers.

Hunds-Rose

Lat. Rosa canina Familie: Rosengewächse Rosaceae Aussehen: 1-3m hoher Strauch, Zweige kletternd, Blattstiel unbehaart, aber oft mit gestielten Drüsen und sichelförmigen Stacheln, meist mehrere 4-5cm große rosafarbene Blüten, 5 Blütenblätter, schlanke eiförmige, kahle Frucht sog. Hagebutte. Standort: Hecken, Wald- und Wegränder, auf warmen, meist tiefgründigen Lehmböden. Aus dem Fruchtfleisch lässt sich Tee und Vitamin-C-reiches Mark herstellen. Die Kerne verwendet man gegen Blasen- und Nierensteine.

Gefechtsebene

Die Bunkeranlage von Moos war für drei Funktionen vorgesehen:  - als Verteidigungsbunker (3 Maschinengewehre, 2 Mörser in Feldaufstellung) - als Schutzbunker (für die Besatzung der Kasernen in Moos) - als Kommandozentrale (für die übrigen 5 Bunkeranlagen rund um Moos) Hier in der Gefechtsebene können drei Gefechtsstände für Maschinengewehre besichtigt werden. In der rechten Stellung ist ein altes Maschinengewehr, eine Breda 37, ausgestellt.Die Bauarbeiten für diese Ebene waren 1942 fast vollständig abgeschlossen. Zur Einsatzbereitschaft fehlten jedoch noch die Elektroinstallationen, die Lüftungsanlage, die luftdichten Eisentüren, sämtliche Kommunikationseinrichtungen sowie die Bewaffnung.Die luftdichten Kammern sollten über ein Rohrsystem und handbetriebene Ventilatoren mit Frischluft versorgt werden. Für die Besatzung standen dabei Gasmasken bereit.Pro Gefechtsstellung waren jeweils vier Soldaten eingeteilt: - 1 zur Bedienung des Maschinengewehrs -1 zum Nachladen der Munition -1 für das Feldtelefon zur Annahme von Befehlen -1 für die Bedienung der LüftungsanlageDie Spezialeinheiten des italienischen Militärs, die an der Staatsgrenze stationiert waren - und auch im Bunker von Moos stationiert werden sollten -, wurden "Guardia alla Frontiera" genannt.Über der Gefechtsebene befindet sich eine 7 Meter dicke Betondecke, die die Besatzung vor Luftangriffen schützen sollte.

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